Datenquellen

Woher die Daten kommen, aus denen diese Seite ihre Bahnhöfe, Fußwege, Bestandszahlen und Entfernungsangaben rechnet – und welche davon du herunterladen und weiterverwenden darfst. Stand: 5. September 2026.

OpenStreetMap: Bahnhöfe, Unterkunftsbestand und Orte

Die Bahnhöfe und Haltepunkte hinter jeder Fußweg-Angabe, der Unterkunftsbestand der Zielgebietsseiten und die Orte, die der Text einer Unterkunftsseite in ihrer Nähe nennt, stammen aus OpenStreetMap: © OpenStreetMap-Mitwirkende, veröffentlicht unter der Open Database License 1.0 (ODbL). Das sind heute 20.721 Bahnhöfe und Haltepunkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Dänemark, Tschechien und Belgien, 10.125 Unterkünfte in 20 Zielgebieten sowie 37.443 Orte in und um dieselben Gebiete.

Was wir daraus gemacht haben

Alle drei sind Auszüge aus OpenStreetMap, die wir weiterverarbeitet haben – abgeleitete Datenbanken im Sinne der ODbL. Das Verfahren, in der Reihenfolge, in der es läuft:

  • Bahnhöfe: eine Overpass-Abfrage je Land nach allen Knoten mit railway=station oder railway=halt, die einen Namen tragen. Koordinaten auf fünf Nachkommastellen gerundet; Einträge mit gleichem Namen an praktisch gleicher Stelle fallen als Dublette heraus.
  • Unterkünfte: eine Overpass-Abfrage je Zielgebiet über dessen Rechteck nach tourism gleich hotel, guest_house, apartment, chalet oder hostel – jeweils mit Namen und über alle drei OSM-Objektarten (Punkt, Fläche, Relation). Häuser, die nachweislich geschlossen sind, blenden wir aus (Liste im Repo, von Hand gepflegt, zurzeit ein Haus); ausgeblendet wird erst beim Anzeigen, der Download unten bleibt der rohe OSM-Auszug.
  • Orte in der Nähe: eine zweite Overpass-Abfrage, und zwar über ein größeres Rechteck: Es umschließt den Kreis, in dem wir für dieses Zielgebiet nach Unterkünften suchen (Mitte und halbe Diagonale des Gebiets-Rechtecks oben). Sonst fände eine Unterkunft am Rand des Suchgebiets keine Orte in ihrer Nähe. Gesucht wird nach Sehenswürdigkeiten (tourism und historic), Stränden und Seen, Bädern und Thermen, Berg- und Skiliften, Bäckereien, Supermärkten, Dorfläden, Apotheken und Spielplätzen sowie Restaurants und Cafés – wieder nur mit Namen. Ein See gilt als See, wenn sein Name auf „see“ oder „Bodden“ endet; Namen, die nichts sagen („Denkmal“, „Restaurant“, „Stele 1“), fallen heraus. Was innerhalb von 150 m eines Bades, einer Therme, eines Tierparks oder eines Freizeitparks liegt und selbst nur eine Attraktion (tourism=attraction) oder ein Aussichtspunkt (tourism=viewpoint) ist, gilt als Teil dieses Geländes und fällt ebenfalls heraus – die Rutsche gehört zum Schwimmbad und ist kein eigenes Ausflugsziel. Museen, Schlösser, Galerien, Seen und Strände sind davon ausgenommen. Ein Schloss oder Gutshaus bleibt nur, wenn OpenStreetMap es als besuchbar ausweist – über eines der Tags tourism, wikidata, wikipedia oder opening_hours. Ohne eines davon ist es meist ein privates Wohnhaus und kein Ausflugsziel. Orte, die es nachweislich nicht mehr gibt, blenden wir aus – dieselbe von Hand gepflegte Liste wie beim Unterkunftsbestand; auch hier erst beim Anzeigen, der Download bleibt der rohe OSM-Auszug. Die Entfernung steht nicht in der Datei, sie entsteht beim Aufruf der Seite: als Luftlinie, gerundet auf 100 m beziehungsweise halbe Kilometer – und für alles, was höchstens 1.500 m entfernt liegt, als Fußweg über das Wegenetz.
  • Fußwege: zu jedem Haus die nächstgelegene Station nach Luftlinie. Der gespeicherte Fußweg ist diese Luftlinie mal dem Umwegfaktor 1,42, die Gehzeit daraus bei 4,5 km/h. Das ist eine Schätzung, keine Routenberechnung – die echte Wegstrecke rechnet die Suche später über das Wegenetz. „Fußläufig“ heißt bis 1.500 m.
  • Entdoppeln: dasselbe Haus steht in OpenStreetMap manchmal zweimal, einmal als Umriss und einmal als Punkt. Gleicher Name innerhalb von 150 m gilt deshalb als ein Eintrag; beim Unterkunftsbestand gewinnt der bahnhofsnähere. Dessen Download-Datei enthält den Bestand vor diesem Schritt, die Seiten zeigen ihn danach; bei den Orten geschieht das Entdoppeln schon beim Erzeugen, dort zeigen Datei und Seite dasselbe.

An keiner Stelle fließt eine andere Datenquelle ein: Umwegfaktor, Gehgeschwindigkeit und Schwellen sind feste Zahlen, keine erhobenen Daten.

Download unter der ODbL

Abschnitt 4.6 der ODbL verlangt, dass wir jedem, der diese Seiten nutzt, eine maschinenlesbare Kopie der abgeleiteten Datenbank anbieten. Hier ist sie – ohne Anfrage, ohne Konto, kostenlos:

  • railcation-bahnhoefe.json

    Bahnhöfe und Haltepunkte20.721 Einträge aus acht Ländern, Stand 29.07.2026. Enthalten sind je Eintrag Name, Koordinaten, ob Bahnhof oder Haltepunkt, und das Land.

  • railcation-unterkunftsbestand.json

    Unterkunftsbestand der Zielgebiete10.126 Einträge in 20 Zielgebieten, Stand 08.09.2026. Enthalten sind je Eintrag Name, Art, Koordinaten, nächstgelegene Bahnstation, geschätzter Fußweg in Metern und Minuten, Website und Sterne, soweit in OpenStreetMap eingetragen.

  • railcation-orte.json

    Orte in der Nähe37.443 Orte im Umkreis von 20 Zielgebieten, Stand 08.09.2026. Enthalten sind je Eintrag Name, Kategorie (Sehenswürdigkeit, Natur, Baden, Winter, Alltag, Essen), die feine Art dahinter (Schloss, See, Museum, Bäcker, Apotheke, Spielplatz, Restaurant, Café …) und Koordinaten; wo OpenStreetMap sie führt, zusätzlich die Verweise auf Wikidata und Wikipedia.

Alle drei Dateien stehen unter der Open Database License 1.0; Quelle und Lizenz-URI stehen noch einmal im Kopf jeder Datei. Du darfst sie weitergeben und verändern, solange du OpenStreetMap nennst und eine abgeleitete Datenbank wieder unter derselben Lizenz weitergibst. Sie enthalten ausschließlich das, was aus OpenStreetMap stammt – keine Preise, keine Katalogdaten unserer Buchungspartner.

Weitere offene Quellen

Diese offenen Quellen stecken hinter Suche, Karte und den Unterkunftsseiten:

  • Bahnverbindungen berechnet unser eigener Fahrplan-Server (MOTIS) aus den deutschlandweiten Sollfahrplandaten des DELFI e. V., bereitgestellt über opendata-oepnv.de unter der Lizenz CC BY 4.0.
  • Busanbindung ab dem Bahnhof zählen wir einmal je Fahrplanperiode aus demselben DELFI-Auszug: je Haltestelle die Fahrten zum Bahnhof, ihr Takt und die Fahrzeit, an einem Werktag außerhalb der Schulferien und nur in unseren Reiseregionen. Aus dieser Zählung entsteht die Einordnung „Mit Bus erreichbar“.
  • Fußwege über das echte Wegenetz rechnet unsere eigene OSRM-Instanz. Das Wegenetz darunter ist wieder OpenStreetMap (ODbL).
  • Kartenkacheln liefert OpenFreeMap; die Ortsvorschläge im Suchfeld kommen von unserer eigenen Instanz des Geocoders Photon (Open-Source-Software der komoot GmbH). Beide beruhen ebenfalls auf OpenStreetMap-Daten (ODbL).
  • Höhendaten für das Kartenrelief kommen aus dem Datensatz Terrain Tiles im Open-Data-Programm von Amazon Web Services – frei und ohne Anmeldung abrufbar. Dein Browser lädt sie auf den Karten, die ein Relief zeigen: der Ergebniskarte der Suche, den beiden Karten einer Unterkunftsseite und der Reichweitenkarte. Der Kartenmodus der Reiseziele und die Städtekarten des Deutschlandtickets zeigen kein Relief und fragen sie gar nicht erst an. Genannt wird die Quelle im Nachweis unten in der Karte.
  • Kurztexte und Fotos zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebungs-Box einer Unterkunft kommen aus Wikipedia und Wikimedia Commons. Die Texte stehen unter CC BY-SA 4.0; bei den Fotos gilt je Bild eine eigene freie Lizenz, die mit Lizenz und Quelle unter dem Bild steht – den Urheber nennen wir, wo Commons ihn führt. Beides zeigen wir bearbeitet: die Texte gekürzt auf zwei bis drei Sätze, die Fotos auf ein gemeinsames Bildfenster beschnitten. Wo ein Foto dadurch wirklich etwas verliert, steht „Ausschnitt“ an der Bildzeile. Zugeordnet werden sie über die Wikidata-Verweise, die in OpenStreetMap an den Orten hängen. Zeigt ein solcher Verweis nachweislich auf etwas anderes – „Schloss Mainau“ trägt in OpenStreetMap die Kennung der abgegangenen mittelalterlichen Burg –, steht er in derselben von Hand gepflegten Liste wie die geschlossenen Häuser, und die Karte entfällt.

Was nicht unter der ODbL steht

Preise, Verfügbarkeiten, Fotos, Beschreibungen, Ausstattungsmerkmale, Sternklassifizierungen und Gästewertungen in der Suche und auf den Unterkunftsseiten stammen aus dem Katalog unserer Buchungspartner. Sie sind lizenziert, nicht offen: Die Rechte liegen bei den jeweiligen Anbietern und Urhebern, und sie sind in den Downloads oben nicht enthalten.

Auf den Themenseiten laufen beide Welten nebeneinander, deshalb hier die Trennung Feld für Feld: Aus dem Katalog kommen die Sternzahl und die Zuordnung eines Hauses zu einem Thema – und damit auch die Entscheidung, welche Häuser eine Liste überhaupt zeigt. Aus OpenStreetMap kommen Hausname, Bahnhof und Fußweg. Kein Feld mischt beides.

Fragen zu den Daten

Fehlt eine Angabe oder stimmt etwas nicht, liegt das oft an OpenStreetMap selbst – dort kann jeder korrigieren, und die Korrektur landet mit dem nächsten Datenlauf bei uns. Zu allem anderen erreichst du uns über die Adresse im Impressum. Was Railcation ist und was nicht, steht in den Nutzungshinweisen.